Rampenlichter 2025: DemokrARTie
CultureClouds e.V. /// Bayern

Beteiligte: 800 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene
Alter: 6 bis 27 Jahre
Durchführungszeitraum: 11. bis 23. Juli 2025, mit einer Projektdauer 1. Januar bis 31. Dezember 2025
Kooperationspartner*innen: schwere Reiter Theater München, Pathos Theater München, Erika Klütz Schule Hamburg, Jugend Kultur Werk München
Das in München etablierte, bundesweit größte inklusive kinder- und jugendkulturelle Tanz- und Theaterfestival „Rampenlichter“ wird ab 2025 zu einem Projekt weiterentwickelt, das demokratische Prozesse durch performative Mittel in den Fokus rückt. Rampenlichter DemokrARTie soll ein Labor für eine Zukunftsvision des gesellschaftlichen Zusammenlebens werden, das auf den Prinzipien und der Kraft von Kunst und Spiel basiert. Es fördert gemeinsames künstlerisches Schaffen und Selbstwirksamkeit, um jungen Menschen Vertrauen in ihre Mitgestaltungsmöglichkeiten zu geben. „Wie stellen wir uns eine demokratische Gesellschaft in der Zukunft vor, die die verschiedenen Menschen und ihre unterschiedlichen Interessen zum Motor von gemeinsamer Weiterentwicklung macht? Was sind die besonderen Potentiale künstlerischer Prozesse für die Weiterentwicklung der Demokratie in Zeiten von Polarisierung, Spaltung, KI, Klimawandel, Kriegen und weiteren Krisen?“ Zentrale Fragen wie diese werden in Workshops, performativen Debatten und DemokrARTie-Abenden erforscht. Ein neu gegründetes Ensemble mit Menschen zwischen 6 und 27 Jahren entwickelt eine Tanz- und Theaterperformance zu Generationenverhältnissen, Macht- und Beteiligungsfragen, die in der Festivalausgabe 2027 aufgeführt werden wird.
Zitate der Jugendlichen aus dem Jugendteam (13 bis 16 Jahre):
„Man hat ein paar Leute kennen gelernt und es war sehr interessant. Man hat auch viele Projekte gemacht und viel gelernt. Es bedeutet für mich, neue Erfahrungen zu machen, die man sonst nirgends macht.“
„Man lernt wirklich selber Verantwortung zu übernehmen, ohne dass man sich hilflos, überfordert oder alleingelassen fühlt. Der Umgang miteinander war tatsächlich sehr respektvoll und entspannt. Man hatte nie Angst, irgendwie schlecht behandelt zu werden oder so.“