Kunst am Gleis

Pink Pop e.V. ///  Nordrhein-Westfalen

Beteiligte: 200 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene

Alter: 6 bis 25 Jahre

Durchführungszeitraum: 6 Tage, 15. bis 20. Juli 2024

Kooperationspartner*innen: Jugendkulturzentrum Scheune

 

Unter dem Motto „Jugendkultur trifft urbane Kunst“ verwandelte sich der Bahnhof Ibbenbüren vom 15. bis 20. Juli 2024 in einen lebendigen Kunst- und Kulturort. Als partizipatives Projekt gab „Kunst am Gleis“ jungen Menschen die Möglichkeit, ihren Sozialraum aktiv zu gestalten: Über 30 Künstler*innen und zahlreiche Jugendliche wirkten mit, um die grauen Betonwände in eine beeindruckende Freiluftgalerie urbaner Kunst zu verwandeln. In offenen Workshops konnten alle mitmachen – dabei reichte das Angebot von Graffiti und Street Art über textile Gestaltung bis hin zu DIY-Projekten. Eine Tauschbörse, ein Open-Air-Wohnzimmer, eine Bühne für Jugendbands und ein Künstlercafé machten den Bahnhof zu einem sozialen Treffpunkt. Das Besondere: Die Jugendlichen waren nicht nur Teilnehmer*innen, sondern auch Organisator*innen. In Gruppen planten sie das Programm mit und übernahmen Verantwortung für einzelne Bereiche – von der Organisation des Künstlercafés über die Gestaltung des Open-Air-Wohnzimmers bis hin zur Koordination einzelner Kunstprojekte. Das Projekt setzte auf maximale Offenheit: Die Teilnahme war kostenlos und ohne Anmeldung oder Vorkenntnisse möglich. So wurden auch junge Menschen erreicht, die sonst wenig Zugang zu kultureller Bildung haben. „Kunst am Gleis“ war mehr als ein Kunstprojekt – es war eine Bewegung, die die gesamte Stadt mitriss. Der Bahnhof wurde nicht nur optisch verwandelt, sondern auch als sozialer Treffpunkt neu belebt. Ein Ort, an dem Jugendkultur sichtbar, spürbar und erlebbar wurde.

„Das Coolste war, dass wir einfach machen konnten! Keine festen Vorgaben, keine strengen Regeln – wir durften den Bahnhof wirklich nach unseren eigenen Ideen gestalten. Es war richtig krass zu sehen, wie aus einer grauen Betonwand plötzlich echte Kunst wurde, an der wir selbst mitgewirkt haben.” Amy, 16 Jahre