Grußwort & Schirmherrschaft

FranziskaGiffeyrk2021
Bundesregierung Jesco Denzel

Liebe Leserin, lieber Leser,

2020 war kein Jahr wie jedes andere – und auch dieses Jahr wird die Coronavirus-Pande­mie das Leben von Kindern und Jugendlichen noch stark prägen. In diesen Zeiten einen Bundeswettbewerb unter dem Titel „Rauskommen!“ zu veranstalten, mag daher auf den ersten Blick Erstaunen hervorrufen. Schließlich mussten viele Einrichtungen der kulturellen Bildung, Jugendkunstschulen und Kulturpädagogische Einrichtungen in den vergangenen Monaten schließen. Junge Menschen waren, wie wir alle, über weite Strecken gehalten, zu Hause zu bleiben.

Ich begrüße sehr, dass der Wettbewerb auch in diesem Jahr ausgeschrieben wird. Denn gerade jetzt ist es wichtig, Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, aus dem Corona-Alltag rauszukommen. Dem Bundesverband der Jugendkunstschulen und Kultur­pädagogischen Einrichtungen und allen Beteiligten bin ich dankbar für diese Initiative.

Die Beschäftigung mit Kunst und Kultur fördert junge Menschen in ihrer Entwicklungn und kann ihnen auch helfen, mit schwierigen Situationen umzugehen und positiv in eine Zukunft zu blicken, die sie selbst mitgestalten können. Das liegt auch mir als Bundes­jugendministerin am Herzen.

Die Kinder und Jugendlichen in unserem Land sollen merken, dass wir ihre Interessen im Blick haben und sie beteiligen. Auch dazu trägt der Wettbewerb bei, indem er ihnen eine Plattform für ihre Ideen, Themen und Positionen bietet. Den persönlichen Kontakt, das gemeinsame Arbeiten an einem Projekt oder Kunstwerk können digitale und kontaktfreie Angebote vielleicht nicht ersetzen.

Aber sie bringen Kinder und Jugendliche zusammen und in den Austausch. Sie können sie begeistern und helfen, ihren Interessen Nachdruck zu verleihen. Darauf kommt es an.

Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viele kreative Ideen, den Mut, neue Wege zu gehen, und vor allem viel Spaß und Abwechslung.

Mit freundlichen Grüßen

Franziska Giffey
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend