BEGEGNUNGSWOCHE 2014

STiC-er Theater e.V. /// www.stic-er.de /// Mecklenburg-Vorpommern ///

und

Dokumentationszentrum Prora /// BĂŒro Berlin /// Katja Lucke /// Choriner Straße 82 /// 10119 Berlin /// Tel.: 030-27594166 /// lucke(at)prora.eu /// www.dokumentationszentrum-prora.de /// Berlin

 




Beteiligte: deutsche und polnische Jugendliche aus Sassnitz und Stettin, ehemalige ZwangsarbeiterInnen der NS-Zeit aus Polen und der Ukraine

Alter: generationenĂŒbergreifend

Projektdauer: 18. bis 23. Mai 2014


Kooperationspartner: Regionale Schule Sassnitz, Förderschule "Am Meer" Sassnitz, staatliches Berufsförderwerk (OHP) Stettin, Dokumentationszentrum Prora e.V.


Das internationale Dokumentations- und Medienprojekt "Grenzen ĂŒberwinden" brachte deutsche und polnische Jugendliche mit ehemaligen ZwangsarbeiterInnen aus Polen und der Ukraine zusammen. In Kooperation mit dem Dokumentationszentrum Prora e.V. organisierte das STICer Theater vom 18. bis 23. Mai 2014 fĂŒr SchĂŒlerInnen aus Sassnitz und Stettin die 11. Begegnungswoche im alten eWerk in Sassnitz.

In Workshops erlernten die Jugendlichen unter Anleitung von MedienpĂ€dagogen Interviewtechniken und Arbeitsmethoden der Recherche und Dokumentation sowie technische Grundlagen zur Erstellung von Videoclips und Fotoausstellungen. Zur inhaltlichen Vorbereitung wurden historische ZusammenhĂ€nge der NS-Zeit angeschaut und die Themen Zwangsarbeit, Menschenrechtsverletzung und Toleranz erarbeitet. Gemeinsam mit ehemaligen ZwangsarbeiterInnen aus der NS-Zeit besuchten die Jugendlichen Orte auf RĂŒgen, an denen die polnischen und ukrainischen GĂ€ste in der NS-Zeit unter menschenrechtswidrigen Bedingungen Zwangsarbeit leisten mussten. In Videointerviews spĂŒrten die Jugendlichen den individuellen Geschichten nach und dokumentierten diese so. ZusĂ€tzlich entstanden Fotos, die zu einer kĂŒnstlerischen Fotoausstellung zusammengestellt wurden. Die Wanderausstellung wird an den beteiligten Schulen und in einem Kunstraum in Stralsund zu sehen sein. Die Videointerviews sind ĂŒber ein gĂ€ngiges Video-Portal (YouTube) der Öffentlichkeit zugĂ€nglich. Das internationale und generationenĂŒbergreifende Projekt bietet die Möglichkeit, Vorurteile abzubauen und ein persönliches VerstĂ€ndnis fĂŒr individuelle, gesellschaftlich geprĂ€gte Schicksale auszubilden.