Foto:Photothek / Thomas Imo


GRUSSWORT & SCHIRMHERRSCHAFT

Zum zehnten Mal schreibt der Bundesverband der Jugendkunstschulen und KulturpĂ€dagogischen Einrichtungen den Bundeswettbewerb "Rauskommen! Der Jugendkunstschuleffekt" aus. In diesen 10 Jahren wurden der Öffentlichkeit ĂŒber 500 erfolgreiche und in der Praxis erprobte Konzepte prĂ€sentiert. Über 500 Projekte mit Effekt: Sie bestĂ€rken Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung. Sie lassen die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren, was sie aus eigener Kraft schaffen können, und geben ihnen die Möglichkeit, Themen kĂŒnstlerisch aufzugreifen, die sie bewegen. Dadurch erfahren sie: Kunst ist mehr als eine Ausdrucksform. Kunst kann auch ein Beteiligungsinstrument sein. Als Bundesjugendministerin liegen mir die Beteiligung junger Menschen und ein gutes Aufwachsen aller Kinder und Jugendlichen am Herzen. Sehr gerne habe ich deshalb die Schirmherrschaft ĂŒber diesen Bundeswettbewerb ĂŒbernommen. Der Wettbewerbstitel ist Programm. "Rauskommen" bedeutet einerseits, die eigenen StĂ€rken zu entdecken. Es bedeutet aber auch, offen zu sein fĂŒr Unbekanntes, sich weiterzuentwickeln und Neues auszuprobieren. Das gilt fĂŒr die jungen Menschen genauso wie fĂŒr die Einrichtungen. "Rauskommen" verlangt von allen Beteiligten, die eigene Komfortzone zu verlassen und gemeinsam Barrieren abzubauen, in der Welt wie im eigenen Bewusstsein. Diese FĂ€higkeiten brauchen wir in einer demokratischen, weltoffenen und solidarischen Gesellschaft genauso dringend wie Fantasie und KreativitĂ€t. Mein Dank gilt den vielen Engagierten in den Jugendkunstschulen und kulturpĂ€dagogischen Einrichtungen, die sich fĂŒr junge Menschen und ihre Projekte einsetzen. Sie kĂŒmmern sich - hĂ€ufig unter schwierigen Bedingungen - und machen scheinbar Unmögliches möglich. Sie tragen  dazu bei, dass alle Kinder und Jugendlichen in unserem Land gut aufwachsen. Damit es jedes Kind packt.Allen Beteiligten des Wettbewerbs wĂŒnsche ich viel Erfolg, jede Menge inspirierende Projekte, kreative Energie und die notwendigen Mittel, um ihre Ideen mit Leben zu fĂŒllen. Und vor allem viel Spaß! Ihre

 

Dr. Franziska Giffey

Bundesministerin fĂŒr Familie, Senioren, Frauen und Jugend