GIRLS GO MOVIE

Jugendkulturzentrum FORUM /// www.girlsgomovie.de /// Baden-Württemberg





Beteiligte: 1524 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene

Alter: 12 bis 27 Jahre

Projektdauer: 2004 bis 2015, jeweils 1 Jahr

 

Kooperationspartner: Offener Kanal Ludwigshafen, Stadtmedienzentrum Mannheim, Medienzentrum Heidelberg, Medien&Bildung.com Ludwigshafen, Medienforum im Karlstorkino Heidelberg, Offene Kanäle der Vorderpfalz, Filmakademie Baden-Württemberg

 

GIRLS GO MOVIE ist ein Projekt der kulturellen Medienbildung, das Medienkompetenzerwerb und Persönlichkeitsbildung durch künstlerisches Schaffen miteinander verbindet. Bereits im 13. Jahr werden Mädchen und junge Frauen der gesamten Rhein-Neckar-Region und der Bundesländer Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zwischen 12 und 27 Jahren eingeladen, Kurzfilme zu produzieren und in einen Wettbewerb einzubringen. Die maximale Filmlänge beträgt 10 Minuten. Die öffentliche Präsentation und Preisverleihung schließt das jährliche Projekt ab und trägt die Geschichten und Filmideen der Teilnehmerinnen in die ?Welt? hinaus.

Um Teilnehmerinnen aus unterschiedlichen Kontexten den Zugang zum Medium Film/Video zu ermöglichen, bietet GIRLS GO MOVIE das kostenlose und bedarfsorientierte Qualifizierungsprogramm CLOSE UP, das Filminteressierten auch ohne Vorkenntnisse die Möglichkeit gibt einen Film zu produzieren. Die Mitarbeiterinnen des Mentoringprogramms sind dabei Hilfestellerinnen und schaffen einen strukturellen Rahmen in denen die Mädchen und junge Frauen mit dem Medium Film ihre eigenen Sichtweisen der Welt, ihren eigenen Blick auf sich und andere darstellen können. Sie erhalten Werkzeuge für die Gestaltung ihres Kurzfilms und entscheiden sich für die ihrer Idee entsprechenden Elemente. Das Projekt gibt ihnen darüber hinaus die Möglichkeit, sich einem öffentlichen Publikum mitzuteilen und in Auseinandersetzung mit ZuschauerInnen zu treten. Die bewusste Entscheidung, das Projekt lediglich für Mädchen und Frauen zu konzipieren gibt den Teilnehmerinnen die Chance sich ohne Druck an Elementen einer Filmproduktion wie Regie und der technischen Umsetzung zu beteiligen, die in der Filmbranche nach wie vor hauptsächlich von Männern übernommen werden.