DAVIDS TRAUM. ZUR ZUKUNFT DER JUGENDKUNSTSCHULEN

von Eckart Liebau

Eigentlich sollte ich ja über etwas ganz anderes reden. Vorgeschlagen als Thema war: das Runde muss in das Eckige. Mir war das, ehrlich gesagt, zu fußballerisch. Bei aller Freude und allem Vergnügen an der Fußballkunst, die man ja durchaus haben kann, war mir doch das Bild zu seltsam. Ich habe es einfach nicht verstanden. Dass die Jugendkunstschule irgendwie als der Ball gedacht war, schien deutlich. Aber wer und wo war das Tor? Und wer war der Kunstschütze, wer der gegnerische Torwart, wer überhaupt die eigene, wer die gegnerische Mannschaft? Sie sehen, dass mir da eine ziemlich verwirrende Aufgabe gestellt war. Der vorgeschlagene Untertitel machte es nicht einfacher: "Zur Passgenauigkeit des Einrichtungskonzepts 'Jugendkunstschule' in sich verändernden Bildungslandschaften (regional, national, international)"


Dass der Ball ins Tor paßt, ergibt sich schon aus den reinen Größenverhältnissen. Dass die gegnerische Mannschaft alles tut, um ihn dennoch nicht ins Tor kommen zu lassen, liegt im Sinn des Spiels. Eigene Passgenauigkeit ist da allerdings gefordert, wenn der Torschuss möglich werden soll. Wer aber gibt die Vorlage? Wer sind die Stürmer? Man kann sich leicht in Metaphern verlaufen. Es ist nun einmal das Wesen von Bildern, dass sie uneindeutig sind. Das gilt natürlich auch für den Titel, den ich dann vorgeschlagen habe.

Sie alle kennen, wenigstens dem Sinn nach, die Geschichte von David und Goliath. Sie gehört zu den Mythen, die bis heute Teil des Alltagswissens sind. Der kleine, schwache Jüngling siegt gegen den Riesen, den gewaltigen Kriegsmann, im Vertrauen auf seine eigenen Fähigkeiten, Stärken und seine eigene unübliche Rüstung: Fünf glatte Steine und eine Steinschleuder. Er siegt, weil er das Kriegshandwerk nicht beherrscht. Mit der üblichen Rüstung anzutreten, wie ihm sein wohlmeinender König angetragen hatte, hätte unweigerlich ins Desaster geführt. "Ich kann kann nicht also gehen, denn ich bin's nicht gewohnt", sagt David, nachdem er einen ersten Versuch in der üblichen Kriegerrüstung hinter sich gebracht hatte und dabei völlig gescheitert war. Erst die Besinnung auf die eigene Stärke und die eigene Kraft eröffnet ihm den listigen und von den Seinen ebenso wie von den Feinden unerwarteten Weg zum unerwarteten Sieg. Goliath wird an der Stirn vom Stein getroffen und dadurch getötet.
Das ist also auch eine ziemlich schwierige Metapher. Zwar kann man sich freuen am Sieg des Kleinen gegen den Großen, und es fällt nicht schwer, den Kleinen mit der Jugendkunstschule zu identifizieren, aber wer ist der Große und warum muss er getötet werden? Wenn man sich die Geschichte der Jugendkunstschule und der neuen Kulturpädagogik in der Version der siebziger Jahre ansieht, ist es leicht, den großen Gegner zu identifizieren: Damals jedenfalls war die Schule der Goliath, gegen den der Kampf aufzunehmen war. Und die Situation der Jugendkunstschule war auch insofern eine David-Situation, als auch das eigene Volk, nämlich Kultur und Kunst, kein Vertrauen in diese Initiative hatte, sondern sie, ganz im Gegenteil, sehr misstrauisch und zutiefst skeptisch beäugte. Dass der Gegner, die Schule, diesen pubertierenden Jüngling nicht ernst nahm, ja in der Regel nicht einmal wahrnahm, gehörte ebenfalls zum Bild. Der große  Kampf blieb daher erstmal und über längere Zeit ziemlich einseitig: Der Riese Goliath zog nicht in den Kampf und zeigte seine Stirn nicht. Also konnte er auch nicht erledigt werden. Damit wurde zugleich auch das Ziel verfehlt, das eigene Volk hinter sich zu scharen. Auf die Dauer ergab sich damit eine ziemlich unbefriedigende Situation. Der Krieg fand nicht statt und war insofern verloren. David kämpfte allein.

Aber auch David unterlag dem Gesetz der Natur und der Geschichte: Er wurde älter und er musste wachsen. Immerhin hatte er eine eigene treffsichere Waffe,  und er machte sich daran, auf dieser Grundlage ein eigenes kleines Heer aufzubauen - und so traten im Lauf der Zeit eine wachsende Zahl von Davids (und, um à la Christian Ude zu ergänzen, Davidinnen) auf den Plan, Brüder und Schwestern im Geist, einfallsreich, unkonventionell, und immer mit Kunst- und Kulturpädagogik gerüstet. Aus zwei, drei Jugendkunstschulen wurden ca. 400. Und sie wurden erwachsen, wenn auch nicht gerade riesig. Der Traum vom großen Krieg ist ausgeträumt. Und mancher und manche reiben sich erstaunt die Augen. Der große Feind mutiert zum großen Freund und Partner! Das eigne Volk hat einen plötzlich lieb! Was also ist geschehen?

"Zur Zukunft der Jugendkunstschule" lautet der neue Untertitel, und darum soll es, nach diesem Ausflug in Mythos und Geschichte, nun auch gehen. Und da kann ich mich einigermaßen an die Fragen halten, die mir vorgeschlagen wurden. Was also ist anders heute als vor dreißig, vierzig Jahren? 


Ich nenne nur drei Aspekte:

  1.  Wir verwenden heute einen anderen Grundbegriff. Der Begriff der Kulturellen Bildung hat den Begriff der Kulturpädagogik zwar nicht vollständig, aber doch ziemlich weitgehend abgelöst. Die Begriffsgeschichte ist da ziemlich seltsam, und sie würde eine eigene längere Ausführung verdienen ? ich will, weil es sachlich wichtig ist, immerhin andeuten, worum es da geht: Der Kulturpädagogik-Begriff der 70er/80er Jahre war auf eine geradezu rührende Weise historisch blind, weil er in seiner Aufbruchstimmung gar nicht wahrgenommen hat, dass es eine lange pädagogische Begriffs- und Praxistradition zu und unter eben diesem Begriff gab: Die seit dem Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 1950er, teilweise 1960er Jahre vorherrschende akademische Richtung der Pädagogik, die sogenannte "Geisteswissenschaftliche Pädagogik", verstand sich als praxisorientierte Kulturpädagogik in einem sehr umfassenden Sinn - sie wollte die Gesellschaft im ganzen im Sinne ihres hochkulturellen objektiven Bildungsbegriffs umfassend kultivieren und sah die Schule und die Schulpädagogik dabei als eines ihrer zentralen Felder. Aber die damalige Kulturpädagogik schloss auch Sozialpädagogik, Berufspädagogik und Erwachsenenbildung systematisch ein. Die musische Bildung war da nur ein, wenn auch wichtiges Teilkonzept unter anderen.  - Die neue Kulturpädagogik der 70er/80er Jahre wußte davon nichts oder wollte davon nichts wissen. Sie gründete sich auf sozialwissenschaftlich fundierte Konzepte der Alltagskultur und der Kultivierung des Alltagslebens; ihr ging es im Namen von Demokratisierung und Kreativität um die Förderung der subjektiven Wahrnehmungs-, Ausdrucks-, Darstellungs- und Gestaltungsformen. "Kultur für alle" und "Kultur von allen" waren die entscheidenden Schlagworte. Dass da nicht die Schule der erste Zielort war, sondern die sozialen Bewegungen und  die aus den sozialen Bewegungen hervorgehenden neuen institutionellen Formen insbesondere in der offenen und verbandlichen Kinder- und Jugendarbeit, in der Erwachsenenbildung, in den öffentlichen Kultureinrichtungen, in Vereinen und Verbänden, auch in freien bereichsbezogenen Initiativen war naheliegend. Auch die Jugendkunstschulen sind ein Kind dieser Bewegungen zugunsten einer  Kultur von unten, die sich im bewussten und gewollten Gegensatz zum herrschenden, an der klassischen Hochkultur orientierten Kunst- und Kulturbetrieb, an dem auch die  Schule orientiert war, entwickelte: hier sollte das neue, das andere, das alternative Interesse an subjektiv bedeutsamer Kultur gepflegt werden: und zwar im außerschulischen, im Freizeitbereich. Die in Deutschland damals nahezu ausschließlich übliche Halbtagsschule eröffnete die dazu nötigen zeitlichen und sozialen Spielräume: Kulturpädagogik verstand sich als das bessere Gegenüber und als das Gegenstück zur Schule und zur Schulpädagogik und entwickelt allmählich ein respektables, wenn auch im Vergleich zur Schule winziges Praxisfeld. - Wenn man die weitere Begriffsgeschichte verfolgt, kann man feststellen, dass der Begriff der Kulturpädagogik im Laufe der 90er und dann vor allem der 0er Jahre in den außerschulischen Bereichen sehr stark an Bedeutung verloren hat und durch den Begriff der Kulturellen Bildung  ersetzt worden ist. Damit erfährt der Bildungsbegriff fröhliche Urständ, der sich in der Schule, allen Widerständen und Überwältigungsversuchen durch die Qualifikationskonzepte zum Trotz,  wenigstens in einigen Aspekten und Bereichen im Allgemeinbildungskonzept erhalten hatte. Zwar drohte er zunächst, im PISA-Wirbel ganz und gar zugunsten von Qualifikation und Kompetenz unterzugehen, doch gab es dann ja eine wachsende und sich zunehmend kräftigende Gegenbewegung gegen diese rationalistisch-ökonomische Vereinseitigung der Bildungsvorstellungen und der Bildungspraxis. Ihr verdanken sowohl die außerschulischen wie die schulischen Bewegungen entscheidende Impulse zugunsten einer stärkeren kulturellen Bildung. Und nun verfügte man außerschulisch und schulisch über einen gemeinsamen Begriff, also auch über eine gemeinsame Sache. Nun konnte man, außerschulische Kulturpädagogik und künstlerisch-kulturelle Schulfächer Seit an Seit (und in der BKJ sogar verbandlich vereint) gemeinsam den Kampf um die Stärkung von Kunst und Kultur aufnehmen gegen einen nun nicht mehr institutionell, sondern substantiell definierten Gegner: nämlich die ökonomistische Vereinseitigung und Vereinnahmung der Bildung. Da ergaben sich ganz neue Fronten und ganz neue Bündnisse. Dass die neuen Freundschaften durch die Änderung der Rahmenbedingungen, insbesondere durch die zunehmende Verbreitung der Ganztagsschule, entscheidend gefördert worden sind und werden, sei aber immerhin auch erwähnt: auch dieses Feld ist keineswegs frei von ökonomischen und institutionellen Interessen. Inhaltlich ist man da wieder ziemlich nah an, allerdings radikal modernisierten, Konzepten musischer Bildung. Dass der Bundes-Bildungsbericht 2012 die merkwürdige Kompromissformel "Kulturelle/musisch-ästhetische Bildung im Lebenslauf" als Überschrift für sein Schwerpunktkapitel gewählt hat, ist vor diesem Hintergrund kein Wunder. 

  2. Deutschland ist in vielen Hinsichten ein ziemlich seltsames Land. Eines der reichsten und erfolgreichsten Länder der Welt ergeht sich gerne in Larmoyanz und kommt sich gerne arm und jämmerlich vor. Natürlich gibt es vielerlei Anlass zur Kritik. Aber es gibt auch allen Grund, viele Errungenschaften dieses Landes mit aller Kraft und allem Ehrgeiz zu erhalten und auszubauen. Dazu gehört die auch und gerade im internationalen Vergleich geradezu unglaublich reiche und reichhaltige kulturelle Infrastruktur mit ihren Möglichkeiten zur kulturellen Bildung. Nirgends sonst, vielleicht von Österreich abgesehen, gibt es eine solche Konzentration kulturell-künstlerischer Institutionen, Strukturen und Angebote. Nirgends sonst gibt es nahezu flächendeckend in jeder Großstadt und in zahlreichen Mittelstädten Stadt- oder Staatstheater, professionelle Orchester samt Konzertsäälen,  hochklassige Galerien und Museen. Nirgends sonst gibt es den - bei aller berechtigten Kritik - noch immer fabelhaften öffentlichen Medienbereich, in Rundfunk und Fernsehen, aber auch im Netz, mit seinen reichen Bildungs- und phantastischen Servicemöglichkeiten, und das keineswegs nur in Arte und 3sat. Kaum irgendwo sonst gibt es eine so breite außerschulische Praxis kultureller Bildung, und nirgends sonst, von Nordeuropa und wiederum Österreich vielleicht abgesehen, ist - trotz allen Abbaus - die kulturell-künstlerische Allgemeinbildung so stark in der Schule verankert  wie hierzulande. Natürlich ist das historisch alles eine Spätfolge des 19. Jahrhunderts, in der das Bürgertum die späte politische Einheit der Nation erst 1871 feiern konnte,  zuvor aber nur die virtuelle Einheit der Kulturnation. Die besondere und international ziemlich einmalige künstlerisch-kulturelle Akzentuierung des Bildungsbegriffs als pädagogischer Grundbegriff geht ebenfalls auf diesen Kontext zurück, auch wenn sie geistes- und kulturgeschichtlich bereits im Neuhumanismus, bei Goethe, Schiller, Humboldt, grundgelegt war. Diesen kulturellen Reichtum in seinen sehr verschiedenen, vielfältigen und unter den Bedingungen von Globalisierung, Migration, Transkulturalität und Mediatisierung noch einmal unglaublich erweiterten Formen zu schützen, zu bewahren und weiterzuentwickeln, gehört aus meiner Sicht zu den zentralen politischen Aufgaben in diesem Land, und nicht nur zu den ressortpolitischen in  Bund, Ländern und Gemeinden.

  3. Aber diese politische Aufgabe wird nur dann wahrgenommen werden, wenn die Menschen in diesem Land diesen Reichtum auch als ihren Reichtum annehmen und wahrnehmen, wenn sie ihn also zu ihrer Sache machen und an ihm mitwirken, rezeptiv und produktiv. Damit das geschieht, müssen möglichst viele Menschen möglichst intensive Erfahrungen mit Kunst und Kultur machen können. Weil die Künste unglaublich vielfältige und interessante Erfahrungs- und Aktivitätsmöglichkeiten bieten, die das Leben bereichern, werden sie von allen gebraucht. Kinder und Jugendliche leben, wie die Erwachsenen auch, nicht in einer Welt, wie sie ist, sondern in einer Welt, wie sie sie wahrnehmen und die sich damit, als ihre, von allen anderen Welten unterscheidet. In dieser Welt stellen sie sich dar, drücken sie sich aus, diese Welt gestalten sie. Wie sie das tun, lernen sie. Die Künste bieten mit ihren Klangwelten, Bewegungswelten, Bildwelten, Sprachwelten etc. das reichste und anspruchsvollste Repertoire für die Wahrnehmung, das es gibt. Zugleich sind sie immer für Überraschungen gut. Wenn man also erreichen will, dass Menschen lernen differenziert wahrzunehmen, braucht man die Künste: Was und wie wir hören können, lernen wir durch Musik, was und wie wir sehen können, lernen wir durch die bildenden Künste, was und wie wir sprechen und darstellen können, lernen wir durch Theater und Literatur, etc. Also muss man die Gelegenheiten einrichten bzw. erhalten, wo man solche Erfahrungen machen kann.


Und damit komme ich zu den Schlussfolgerungen und zum Schluss:

Den außerschulischen Trägern kultureller Bildung kommt insofern besondere Bedeutung zu, als sie Gelegenheiten bieten, über die schulische Alphabetisierung hinausreichende Möglichkeiten zu kulturell-künstlerischer Aktivität und Interessenbildung zu bieten. Ihre besondere Aufgabe liegt heute

  1. in der Schaffung von niedrigschwelligen, nicht schulischen Zugängen zu Kunst und Kultur für all jene, denen Schule und Familie keine geeigneten Zugänge geboten haben oder bieten,
  2. in integrativen, inklusiven, kultur- und generationenübergreifenden Aktivitätsmöglichkeiten für alle daran Interessierten,
  3. in der besonderen Förderung besonders interessierter und talentierter Kinder und Jugendlichen (oder auch Erwachsenen, in der Perspektive lebensbegleitender Bildung).

Diese Aufgaben sind durch die Schule nicht substituierbar, und sie sind auch durch noch so schöne Kooperationsprojekte oder -strukturen nicht substituierbar. Jugendkunstschulen bleiben also auch als besondere Institutionen nötig und erforderlich. Sie sind ein unverzichtbarer Beitrag zur kulturellen Bildung und bedürfen daher auch politischer Unterstützung auf den Ebenen von Bund, Ländern und vor allem den Gemeinden, die ja meistens die Trägerkörperschaft bilden. Dass sie nach wie vor, etwa im Vergleich zu den Musikschulen, in der Regel finanziell geradezu erbärmlich ausgestattet sind, sollten sie nicht bejammern, sondern als Ansporn für den Kampf um bessere Ressourcen nehmen. Dazu braucht es dann auch starke Interessenvertretungen, also einen starken überregionalen Verband, mit den entsprechenden Interessenvertretungs- und Professionalisierungsaufgaben nach innen und nach außen. Natürlich müssen sich gerade die politischen Interessenvertretungsakteure auch in den internationalen Austausch begeben, allein schon, um die eigene Situation einigermaßen angemessen einschätzen zu können - wirklich aufregende Entwicklungen gibt es z.B. z.Zt. in Südostasien, in Hongkong, Südkorea, Singapur etc.

Lassen Sie mich noch einmal zurückkommen zu Davids Traum. David war damals klein und allein - David gegen den Rest der Welt. Das ist heute glücklicherweise nicht mehr so. David ist nicht mehr so klein, und er ist auch nicht mehr so allein. Aber nur wenn er seine Allianzen wirklich pflegt, wird er auf Dauer eine realistische Chance in der globalisiert-ökonomisierten Welt haben. Nur wenn er sich für die Menschen als notwendig erweist, wird er auch notwendig bleiben und den guten alten Konflikt zwischen Bildung und Herrschaft virulent halten. Kunst allerdings ist ein schwieriger Verbündeter - man weiß nie, was dabei herauskommt, wenn man sich auf sie einlässt. Und Kunst macht nicht nur gesellig, sie macht auch einsam. Auch das muss man aushalten - wollen und können. Vielleicht ist das heute sogar das Wichtigste.
   
 
Erlangen, 15.3. 2013