GRUSSWORT & SCHIRMHERRSCHAFT

Rauskommen - der Titel des Wettbewerbs ist Programm: Er steht für das Verlassen vertrauter Wege. Er macht Mut, Neues zu entdecken und Grenzen zu überwinden. Künstlerisch steht der Titel für die Forderung, neue Zielgruppen anzusprechen, neue Formen und Orte von Kunst auszuprobieren. Gelingt das, tritt der "Jugendkunstschuleffekt" ein: Kulturpädagogik hat etwas Neues geschaffen, einen Schritt ins Offene gemacht, an dem sich andere orientieren können.

Nur wer wagt, gewinnt! Für den Wettbewerb gibt es keine Denkverbote. Er bildet einen Rahmen für Kinder und Jugendliche, für sich den Zugang zur kulturellen Bildung zu entdecken. Zugleich bietet er Möglichkeiten, die eigene Fantasie und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln. Wichtig ist auch, dass Kreativität mit Partizipation verbunden ist: Im Wettbewerb können sich junge Menschen mit ihrer eigenen Sichtweise einbringen. Sie haben einen Anspruch darauf, ernst genommen und mit ihrer Meinung gehört zu werden. Der Wettbewerb bietet vielfältige Formen der persönlichen Weiterentwicklung. Ich habe deshalb gerne die Schirmherrschaft übernommen.

Herzlichen Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der teilnehmenden Einrichtungen, die mit ihrem Engagement den Wettbewerb zu einem Erfolgsmodell machen! Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wünsche ich in erster Linie viel Spaß. Sie sollten sich trauen, im Sinne der Wettbewerbsidee aus sich "heraus zu kommen". Hoffentlich erleben viele den Jugendkunstschuleffekt: Rauszukommen und Neues zu entdecken, ist gut. Das gilt nicht nur für Kunst und Kultur, sondern für das ganze Leben.

 

Manuela Schwesig

Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend