JUGENDKUNSTSCHULEN IN LÄNDLICHEN REGIONEN

Fast 60 Teilnehmende, darunter bundesweite JugendkunstschulvertreterInnen, PolitikerInnen und Personen aus den Bereichen Kultur und Bildung diskutierten am Mittwoch, dem 14. März 2018 im KinderKunstRaum in der Kulturwerkstatt auf AEG über das Thema "Gleichwertige Lebensverhältnisse? Wie Jugendkunstschulen und Kulturpädagogische Einrichtungen zur kulturellen Grundversorgung in ländlichen Gebieten beitragen können". Nach Begrüßungen durch die Nürnberger Kulturreferentin Prof. Dr. Julia Lehner, den LJKE-Vorsitzenden Reinhard Kapfhammer und den bjke-Vorsitzenden Peter Kamp stellte der bayerische Landtagsabgeordnete Markus Ganserer (Bündnis 90/Die Grünen) die Ergebnisse der Enquete "Gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern" vor. Seine Feststellung "Jugendkunstschulen sind wichtige weiche Standortfaktoren v.a. für junge Menschen in ländlichen Räumen" blieb auch in der anschließenden von Peter Kamp moderierten Podiumsdiskussion unangefochten. Hierbei diskutierten mit Markus Ganserer, Dr. Sabine Fett (Geschäftsführerin Landesverband der Kunstschulen in Niedersachsen e.V. und Mitglied im Kuratorium des Fonds Soziokultur), Dr. Bärbel Kleindorfer-Marx (Kulturreferentin Landkreis Cham) sowie Michael Witte (Leiter der Kunstraupe Schwarzach und dritter Vorsitzender des LJKE). Neue Inputs für ihre künstlerische Arbeit, für Kooperationspartner, Förderanträge und Trägerformen insbesondere in ländlichen Räumen holten sich die JugendkunstschulvertreterInnen in den anschließenden Praxisteilen. Hierbei stellte zunächst Judith Bildhauer (Sachgebietsleiterin Kultur im Landratsamt Ostalbkreis) das Projekt "Lernende Kulturregion Schwäbische Alb" vor. Am Nachmittag gaben Beate Herrmann, Dörte Wolter, Tanja Pfefferlein, Andi Dünne, Christiane Leuner und Pia Wehner in Vorträgen Impulse zum Thema "Wie die Kinder- und Jugendkulturarbeit ländliche Räume mitgestaltet: Chancen und Herausforderungen aus der Praxis".



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